Post SV Nürnberg e.V. Frauen- und Mädchenfußball

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Mit zwei weiteren Siegen in Folge sind die Golden Girls in die Rückrunde ihrer Liga gestartet und stehen weiterhin unangefochten an Platz 1 der Gruppe B. Zuerst musste die Frauen-Kleinfeldmannschaft am Freitag, 12.07.13, um 18 Uhr in Burggrafenhof antreten. In der Hinrunde hatten sie dieses Aufeinandertreffen klar mit 11:0 für sich entscheiden können, doch das zweite Match sollte knapper verlaufen. Zwar gingen die Postlerinnen in der 5. Minute früh in Führung und mühten sich redlich, ihre Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor erneut unter Beweis zu stellen, aber Burggrafenhof verteidigte zäh. Trotzdem fielen in der ersten Halbzeit insgesamt sieben Tore, darunter zwei für Burggrafenhof. Im zweiten Durchgang flaute die Partie dann sichtlich ab, nur ein magerer Treffer auf Seiten der Golden Girls schraubte das Endergebnis für die Tabellenersten auf 6:2 nach oben. Drei verdiente Punkte im Ligaalltag, der den Post-Frauen nicht nur wegen der Siege, sondern auch wegen ihrer treuen Fans und vor allem ihrem Zusammenwachsen zusehends mehr Freude bereitet. So konnten sie sich gut gelaunt an diesem lauen sommerlichen Freitagabend auf den Weg zurück nach Nürnberg machen.

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Hitzeschlacht im zweiten Spiel

Sommerlich, aber gar nicht lau, wurde dann das Heimspiel gegen DJK Eintracht Süd Nbg. am Sonntag, 21.07.13, um 15.30 Uhr. Es war grandioses Wetter - zumindest für einen Tag am See. Für sportliche Aktivitäten, also auch Fußball, war es reichlich heiß und der Begriff "Sommerpause" schien wie eine verlockende Verheißung. Zumal der Echtrasenplatz des Post SV gesperrt war und die beiden Mannschaften auf den Kunstrasen ausweichen mussten. Bei gefühlten 40 Grad von oben und 60 Grad von unten hieß es 70 Minuten laufen, schwitzen, schießen, kämpfen. Und beiden Teams forderte ihr Aufeinandertreffen wirklich alles ab. Die Golden Girls gingen schnell mit 1:0 in Führung, mussten dann aber nach einem Handspiel im Strafraum ein Neunmetertor der DJKlerinnen einstecken. Unverdrossen durch den - nur klimatisch - hitzigen Spielverlauf, aber reichlich gefordert durch die extreme Nachmittags-/Kunstrasenhitze, ackerten und rackerten beide Teams, um weitere Treffer zu erzielen. Das Chancenplus lag zwar bei den Golden Girls, aber bis zur Halbzeitpause gelang ihnen nur noch ein einziger weiterer Treffer, so dass mit dem Schiri-Pfiff die Heimmannschaft mit zwei, die DJKlerinnen mit einem Treffer ihr Heil im Schatten und bei den aufgestellten Wassereimern suchten. Die Coolbox - eigentlich für Verletzungen bestückt - wurde sofort zweckentfremdet und Eiswürfel purzelten über Köpfe, Gesichter und wurden von gefühlt rauchenden Fußsohlen begraben. Es war allen zu heiß zum Rennen, aber eben auch zu heiß zum Stehen. So ging es nach einer kurzen Kühlphase mit der zweiten Halbzeit weiter. Noch einmal warfen beide Teams alles, was sie hatten, in die Waagschale, und kämpften um das bessere Ende. Die Golden Girls, die sicherlich nicht hitzeresistenter waren als ihre Gegnerinnen, aber über mehr Erfahrung verfügen, hatten letztendlich erneut die Nase vorn. Der Endstand lautete 5:1 für die Post-Frauen, die nunmehr ihre Gruppe mit 39 Punkten und einem Torverhältnis von 120:13 anführen.

Spielverlauf SV Burggrafenhof - Post SV Nürnberg Frauen-Kleinfeldmannschaft, Endstand 2:6:
0:1 (Danja Hofmann), 0:2 (Tina Fraunholz), 0:3 (Tine Menke), 1:3 (Burggrafenhof), 1:4 (Tina Fraunholz), 2:4 (Burggrafenhof), 2:5 (Tine Menke), 2:6 (Danja Hofmann).

Spielverlauf Post SV Nürnberg Frauen-Kleinfeldmannschaft - DJK Eintracht Süd Nbg., Endstand 5:2:
1:0 (Anita Schmidpeter), 1:1 (DJK Eintracht Süd, Handneunmeter), 2:1 (Anita Schmidpeter), 3:1 (Danja Hofmann), 4:1 (Danja Hofmann), 5:1 (Tine Menke).

Die Frauen-Kleinfeldmannschaft des Post SV hat sich mit drei fabelhaften Fußballtagen reich beschenkt.

Den Auftakt machten die Golden Girls beim 3. Allianz Girls Cup am Sonntag, 30.06.13., wo sie gegen so namhafte Größen wie den ETSV Würzburg II (Landesliga Nord), den TSV Pfersee Augsburg (Landesliga Süd) sowie gegen die eigene erste Mannschaft des Post SV (Bezirksoberliga) antreten musste. Große Hoffnung auf einen vorderen Platz machte sich das in dieser Saison neu zusammengestellte Team keine, umso überraschender war dann jedoch, dass es das Turnier als 3. Sieger beenden konnte. Mit zwei Siegen in der Vorrunde (unter anderem gegen den späteren Turniersieger ETSV Würzburg II), setzten sich die Golden Girls an die Spitze ihrer Gruppe, kamen aber im anschließenden Halbfinale gegen den FC Ballaballa (ebenfalls kein Team aus dem regulären Großfeldspielbetrieb) nicht vorbei. Das Spiel um Platz drei aber konnten sie für sich entscheiden und dann nach einem sommerlichen und erfolgreichen Turniertag Pokal und Urkunde in die Höhe strecken. Abgesehen von diesem unerwarteten Erfolgserlebnis und tollen Spielen hatten die Damen auch abseits des Platzes ihren Spaß. So fiel am Rande des Spielfelds die Frage (einer Zuschauerin), wer denn diese "Golden Girls" seien? Die knappe Antwort "DIe sind schon älter" brachte dann nicht nur eben diese "Älteren" zum Schmunzeln. Obwohl diese Aussage durchaus zutreffend ist: die Frauen-Kleinfeldmannschaft hat aktuell ein Durchschnittsalter von 39 Jahren hat, was im Vergleich zu den Turnier- aber auch den Ligagegnerinnen durchaus "respektabel" ist.

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Spitzenspiele mit vielen Toren Tags darauf, am Montag, 01.07.13, 19 Uhr ging es gleich weiter mit dem munteren Fußballreigen. Die Golden Girls traten zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde beim SV Schwaig an. Die Schwaigerinnen, die erst kürzlich einen der schärfsten Konkurrenten der Postlerinnen auf Platz 1 - den TuSpo Heroldsberg - besiegt hatten, durften keineswegs unterschätzt werden. Dementsprechend gewappnet waren alle, als sie bei sommerlichen Temperaturen auf dem Schwaiger Rasen aufliefen. Das Spiel entwickelte entwickelte sich, wie erwartet, zu einer spannenden Partie und die Damen vom SV Schwaig zeigten, warum sie nicht auf die leichte Schulter genommen werden durften. Kompakt in der Abwehr stehend, verhinderten sie frühzeitig die Angriffsbemühungen der Frauen vom Post SV und starteten selbst immer wieder gefährliche Attacken in Richtung Gästetor. Der erste Treffer des Spiels ließ aufgrund des engen Spielverlaufs entsprechend lange auf sich warten, erst Mitte der ersten Halbzeit konnten die Golden Girls zum ersten Mal einnetzen. Mit 0:1 für den Post SV ging es in die Halbzeitpause, die beide Mannschaften nutzten, um sich im Schatten und mit viel Wasser ein wenig von den Anstrengungen zu erholen. In der zweite Hälfte änderte sich das Bild kaum. Beide Mannschaften spielten körperbetont, aber fair und lieferten sich intensive Laufduelle. Beide hatten ihre Chancen, scheiterten meist jedoch entweder an der gegnerischen Abwehr/Torfrau, am Pfosten oder der Latte. Das bessere - und in der Gesamtschau auch verdiente - Ende hatten dann die Golden Girls für sich, die noch zwei mal die Schwaiger Torfrau überwinden konnten und das Spiel mit 3:0 nach Hause fuhren.

Eine Woche später, am Montag, 08.07.13, 19 Uhr, empfingen die Postlerinnen ihren letzten Gegner der Hinrunde: TuSpo Heroldsberg. Das Spiel, das eigentlich für Sonntag, den 23.06.13 terminiert war, aber aufgrund von Terminschwierigkeiten verschoben wurde, war das zweite Spitzenspiel in Folge. Denn TuSpo Heroldsberg rangiert bislang auf Platz zwei der Tabelle und damit auf Tuchfühlung mit dem Liga-Ersten vom Post SV. Erneut wurden die Damen mit "Kaiserwetter" beglückt, das Feld war für das Gipfeltreffen bereitet. Den Golden Girls war von Beginn an anzumerken, dass sie sich ihre Rolle als Liga-Spitzenreiter nicht streitig machen lassen wollten. Mit einer kompakten Abwehrleistung und viel Sturm und Drang auf das Gästetor gelang ihnen bereits in der 2. Minute der erste Treffer. Aber auch Heroldsberg spielte aggressiv nach vorne und der Gegentreffer ließ nicht lange auf sich warten. Das Spiel nahm eine rasante Geschwindigkeit an und die Postlerinnen drückten mehr und mehr auf weitere Tore für ihr Konto. Mit Erfolg: in Halbzeit eins konnten sie noch vier Treffer landen und gingen mit 5:2, da auch Heroldsberg ein weiteres Tor erzielte, in die Halbzeitpause. Die zweiten 35 Minuten wurden noch ansehnlicher und actionreicher. Beide Mannschaften spielten fast schon bedingungslos auf das jeweils gegnerische Tor, beide zeigten unbedingten Willen, Laufstärke und Kampfbereitschaft, blieben aber trotzdem fair. Die Heimmannschaft hatte letztendlich mehr Ressourcen und siegte mit 11:2 dann doch unerwartet deutlich. Dieses letzte Spiel war die bislang beste Leistung der Golden Girls - nicht wegen der Höhe des Siegs, sondern weil die Mannschaft sich immer mehr zu finden scheint. Möglicherweise, weil sie alle schon ein wenig älter sind.

Spielverlauf Post SV Nürnberg Frauen-Kleinfeldmannschaft - TuSpo Heroldsberg, Endstand: 11:2. 1:0 (Steffi Lieb, 2. Minute), 1:1 (Gegentor: 6. Minute), 2:1 (Steffi Lieb, 7. Minute), 3:1 (Kessy Schott, 11. Minute), 4:1 (Steffi Lieb, 13. Minute), 5:1 (Tina Fraunholz, 30. Minute), 5:2 (Gegentor: 32. Minute), 6:2 (Steffi Lieb, 39. Minute), 7:2 (Kessy Schott, 42. Minute), 8:2 (Steffi Lieb, 43. Minute), 9:2 (Steffi Lieb, 65. Minute), 10:2 (Steffi Lieb, 66. Minute), 11:2 (Vera Michel, 69. Minute)


Sonne, Sommer, Schuss und Tor - Golden Girls gewinnen 17:1

Ein Auswärtsspiel, das richtig Laune machte, lieferte die Damen-Kleinfeldmannschaft des Post SV am Sonntag, 16.06. 13 bei Trafowerk Nürnberg in Langwasser. Zum ersten mal in der laufenden Saison mussten die Post-Frauen bereits um 10 Uhr vormittags antreten. Der frühe Anpfiff entpuppte sich jedoch schnell als Segen, denn die ansteigenden Temperaturen an diesem sommerlichen und sonnigen Tag, hatten bereits zu dieser Stunde ein erhebliches "Backofenpotential", zumal der Kunstrasen der Bertold-Brecht-Schule, auf dem Trafowerk seine Heimspiele austrägt, die Hitze ähnlich wie Asphalt speicherte und für brennende Sohlen bei allen Spielerinnen sorgte. Nicht nur aus diesem Grund zeigten sich die Golden Girls sehr lauffreudig.

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Reine Spielfreude

Es war ihnen bereits von Beginn an anzumerken, dass sie richtig viel Spaß am Kicken hatten. Frei nach dem Motto "Der Platz ist zum Spielen da", nutzen sie das gesamte Kleinfeld aus, um sich ein ums andere Mal vor das gegnerische Tor zu kombinieren, die Abwehr durch schnelle Pässe in die Schnittstellen oder gut getaktete Flanken auszuhebeln. Mit ihren fliegenden Wechseln auf variable Positionen setzten sie außerdem ständig neue und andere Akzente, rochierten munter auf dem Spielfeld und brachten ihre Gegnerinnen ein ums andere Mal in starke Nöte. Zu Ende der ersten Halbzeit hatten die die Post-Frauen bereits acht Treffer gelandet, darunter ein Kopfballtor. 

Doch auch die Gastgeberinnen hatten Anteil an einem ansehnlichen Sonntag-Vormittag-Kick. Der aktuell Tabellenletzte war zweifellos in allen Belangen unterlegen, alles andere als ein hoher Sieg der Golden Girls wäre eine große Überraschung gewesen. Trotzdem aber erwies sich Trafowerk als mutige Mannschaft. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Teams in der Liga konzentrierte sich die Heimmannschaft nicht nur darauf, ein massives, vielbeiniges Abwehrbollwerk vor dem eigenen Tor aufzubauen, sondern versuchte es vielmehr mit einer klassischen Frau-/Manndeckung, griff wiederkehrend schon frühzeitig die ballführende Post-Spielerin an und schwärmte auch immer wieder mit mehreren Spielerinnen aus, um vielleicht doch einen Treffer zu landen. 

 

Ein Kontertor und keine Fouls

Dieser gelang ihnen dann auch: die Abwehrreihe der Golden Girls war sehr weit in die gegnerische Hälfte vorgerückt, so dass die Trafowerk-Stürmerin  nach einem schnellen weiten Abschlag unbehelligt aufs Tor marschieren und einnetzen konnte.  

Trotz der Ungleichheit beider Mannschaften hatte sich also ein sehr munteres Spielchen entwickelt, das sich außerdem durch ausgesprochene Fairness auf beiden Seiten auszeichnete. Der Schiedsrichter musste nie eingreifen, Fouls, oder gar grobes Einsteigen gab es einfach nicht. Und wenn doch aus Versehen zwei Körper oder Füße aufeinander prallten, schafften die Spielerinnen dies sofort durch freundliches Abklatschen aus der Welt.

Mit Spannung erwarten die Golden Girls nun ihren nächsten Gegner, TuSpo Heroldsberg, der am Sonntag, 23.06.13, 15.30 Uhr zum "Gipfeltreffen" im Sportpark auflaufen wird. Heroldsberg ist der größte Konkurrent des Post SV auf dem Weg zur Meisterschaft.

Vera Michel

Spielstatistik Trafowerk Nürnberg - Damen-Kleinfeldmannschaft Post SV, Endstand: 1:17 (0:8); Tore: 0:1 (Tine Menke, 3. Minute), 0:2 (Steffi Lieb, 7. Minute), 0:3 (Tine Menke, 8. Minute), 0:4 (Tine Menke, 14. Minute), 0:5 (Tina Fraunholz, 20. Minute), 0:6 (Tina Fraunholz, 21. Minute), 0:7 (Inge Greiner, 25. Minute), 0:8 (Tine Menke, 35. Minute), 0:9 (Kessy Schott, 36. Minute), 0:10 (Danja Hofmann, 38. Minute), 1:10 (Trafowerk, 44. Minute), 1:11 (Steffi Lieb, 47. Minute), 1:12 (Steffi Lieb, 49. Minute), 1:13 (Steffi Lieb, 51. Minute), 1:14 (Inge Greiner, 58. Minute), 1:15 (Tine Menke, 61. Minute), 1:16 (Danja Hofmann, 65. Minute), 1:17 (Eigentor Trafowerk, 68. Minute).

 

Golden Girls gewinnen auswärts kampflos und müssen beim Heimsieg die Knochen hinhalten

Die Damen-Kleinfeldmannschaft des Post SV hat in den vergangenen beiden Saisonspielen ihr Konto um sechs weitere Punkte erhöhen können und damit die Vormachtstellung in der Liga ausgebaut. Dabei war das Auswärtsspiel am Samstag, 01.06.13 beim ASV Niederndorf buchstäblich ins Wasser gefallen. Aufgrund der tagelang andauernden starken Regenfälle war der Platz unbespielbar geworden und die Begegnung wurde abgesagt. Da ein Wiederholungsspiel aufgrund von Terminschwierigkeiten bei den Niederndorferinnen nicht zustande kommen würde, bekamen die Postlerinnen den Sieg mit 2:0 Toren gut geschrieben.

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Ein dickerer Brocken wartete hingegen am Sonntag, 09.06.13 mit dem DJK BFC Nürnberg auf die bislang so erfolgreich aufspielenden Damen. Es war jedoch weniger die Spielanlage der Gäste aus Ziegelstein, als vielmehr die grenzwertig grobe Spielweise einzelner Fußballerinnen des DJK, die bei den Golden Girls nicht nur zu großem Ärger, sondern auch zu zahlreichen Prellungen und Blutergüssen bis hin zu einem stark angeschwollenen blutunterlaufenen Knie der Torfrau führten. Selbst neutralsten BeobachterInnen wurde schnell klar, dass dieses Spiel eine Gratwanderung werden würde. Ganz abgesehen von einer dicht gestaffelten Defensive, wie sie auch von den bisherigen Gegnerinnen praktiziert wurde, waren die Postlerinnen nun zusätzlich mit einer Gangart konfrontiert, die auch zu schwereren Verletzungen hätte führen können. Die Befürchtung, jederzeit auf den Boden gegrätscht zu werden, zeigte Wirkung. Keine der Golden Girls war - zu Recht - bereit, ein so hohes Risiko einzugehen. So wurde das Spiel wenig ansehnlich, nur ab und an blitzte das Kombinationsvermögen des Post SV auf und führte schließlich zu sieben Einschlägen im gegnerischen Tor. Auch der DJK konnte dreimal einnetzen, war aber nie in der Lage, den Sieg des Post SV auch nur ansatzweise zu gefährden. Trotzdem war der Frust bei der Heimmannschaft groß, wie auch solche Sätze belegen wie „So eine Spielweise hat in einer Freizeitliga nichts zu suchen“.

Ob sich die Golden Girls auf weitere derartige „Attacken“ werden einrichten müssen, bleibt hoffentlich unrealistisch. Wenn doch, so werden sie sicherlich faire Mittel und Wege finden, um erfolgreich dagegen zu halten.

Spielverlauf Post SV Frauen-Kleinfeldmannschaft – DJK BFC Nürnberg, Endstand 7:3; Tore: 1:0 (7. Minute, Bettina Wendel), 1:1 (7. Minute, Gast), 2:1 (14. Minute, Kessy Schott), 3:1 (16. Minute, Bettina Wendel), 4:1 (32. Minute, Kessy Schott), 5:1 (38. Minute, Anita Schmidtpeter), 5:2 (42. Minute, Gast), 6:2 (62. Minute, Kessy Schott), 6:3 (65. Minute, Gast), 7:3 (68. Minute, Steffi Lieb).

 

Vera Michel

Mit ihrem sechsten Sieg in Folge hat die Damen-Kleinfeldmannschaft am Freitag, 10.05.13  einen weiteren Schritt in Richtung „Halbzeit-Meisterschaft“ gemacht.  Das Auswärtsspiel beim SV Kersbachtal fand allerdings unter leicht skurrilen Umständen statt. Es begann damit, dass die Adresse des Kersbachtaler Sportvereins auf keiner interaktiven Karte im Internet oder in Navigationssystemen zu finden war. Also waren die Golden Girls hauptsächlich auf ihren Orientierungssinn und auf gutes Augenlicht für das Erspähen kleinster Hinweisschilder angewiesen.

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Diese Hürde konnte zumindest „pünktlich“ gemeistert werden. Der idyllisch und versteckt liegende Sportplatz offenbarte dann aber weitere Herausforderungen: so lag der Angriff von Stechmücken sprichwörtlich in der Luft und hinter einer der Torauslinien warteten Brennnesselbüsche auf Ball suchende Spielerinnen. Damit nicht genug, lagen auch auf dem Platz so einige Tücken. Dieser zeichnete sich durch eine nicht nur deutlich sichtbare, sondern auch beim Laufen spürbare Schräge von Seitenlinie zu Seitenlinie aus und auch die Strecke zwischen den Toren hätte keiner Wasserwaage standhalten können. Der Geruch frisch gemähten Grases war zwar äußerst angenehm, doch leider lag eben dieses frisch Gemähte in unzähligen Häufchen auf dem Platz statt auf dem Komposthaufen. Da diese Bedingungen aber für beide Mannschaften galten, konnten sie durchaus als regulär angesehen werden.

 

Um Punkt 20 Uhr hallte der Pfiff des Schiedsrichters durchs Kersbachtal und zwei Minuten später klingelte es zum ersten Mal im Tor der Heimmannschaft. Die Golden Girls hatten - wie geplant - ihr schnelles erstes Tor erzielt. Es dauerte auch nur kurze Zeit, bis klar war, dass auch dieses Mal die Post SV-Frauen das bessere Team sein würden. Trotz manch holprigen Abspiels, im Gras hängen bleibender Pässe und einer Kersbachtaler Stürmerin, die – wenn sie den Ball bekam – fast alle stehen ließ, konnten die Gäste bis zur Halbzeit auf 4:0 erhöhen. Ein sehr viel deutlicher Beleg für die Dominanz der Golden Girls war aber der Strafraum des SV Kersbachtal. Nach den ersten 35 Minuten war dieser von sämtlichen Grashaufen befreit, die Sohlen der Post-Frauen hingegen um einige Zentimeter Grasbelag dicker geworden.

 

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild, nur dass dann das Spiel durch die einsetzende Dämmerung erschwert wurde. Dies konnte auch die Flutlichtanlage der Heimmannschaft nicht wirklich ausgleichen. Trotzdem fielen noch weitere sieben Tore, darunter auch eines für Kersbachtal. Nach 70 gespielten Minuten konnten die Golden Girls dann über ihren sechsten Sieg in Folge jubeln und – neben einer Menge von Gras an ihren Sohlen – drei Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Spielstatistik SV Kersbachtal – Post SV Damen-Kleinfeldmannschaft: Endstand: 1:10

 

Torschützinnen für den Post SV: Steffi Lieb (3 Treffer), Bettina Wendel (7 Treffer).

 

Vera