Post SV Nürnberg e.V. Frauen- und Mädchenfußball

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Nachdem letzte Woche ein Nachholspiel der Hinrunde beim FC Pegnitz mit 3:1 gewonnen und damit ein Platz in der Spitzengruppe behauptet werden konnte, stellte sich zum heutigen Rückrundenauftakt der Tabellenführer vom TV 48 Erlangen am Ebensee vor. Nachdem man den Gegnerinnen in der Hallensaison bereits mehrmals gegenüberstand und dabei immer auf Augenhöhe war, konnte man bei frühlingshaften Temperaturen und bestens gepflegtem Rasen mit einem spannenden Spiel rechnen. Die Mädels aus Erlangen präsentierten sich dabei als sehr ausgeglichenes Kollektiv, das auf allen Positionen gut besetzt war. Den PostSV-Juniorinnen hingegen schien die Umstellung von der Halle aufs Feld schwer zu fallen. Sie wussten mit dem vielen Platz nichts anzufangen, die Laufwege passten nicht zusammen und auch das Passspiel im Mittelfeld wollte sich nicht so recht entfalten. Die Gegnerinnen gingen deutlich entschlossener zu Werke, attackierten recht früh und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen, die von unserer aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr oft erst im letzten Moment abgewehrt werden konnten. Nach einer der zahlreichen Ecke fiel dann aber doch das 0:1, als die Zuordnung nicht stimmte und eine Erlangerin frei im Strafraum an den Ball kam und ins kurze Eck einschießen konnte. Mit hängenden Köpfen und ohne viel Hoffnung auf Besserung ging es in die Halbzeitpause. In dieser schaffte es das Trainer-Duo aber offensichtlich die Mädchen aufzurichten und auch das nötige Engagement aus Ihnen herauszukitzeln. Mit nur leichten Veränderungen in der Aufstellung aber mit deutlich mehr Willen und Ehrgeiz starteten unsere Mädels in die 2. Halbzeit. Die Räume im Mittelfeld wurden nun besser zugemacht, eine lief für die andere und die Erlangerinnen konnten dadurch kaum noch gefährlich in Tornähe kommen. Da der Post SV nun allgemein etwas höher stand ergaben sich auch nach vorne Möglichkeiten. Eine davon nutzte Mara, die mit Tempo aufs Tor laufen konnte und halbhoch an der herauseilenden Torhüterin vorbei zum 1:1 einschoss. In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten noch kleinere Chancen, allerdings keine davon wirklich zwingend, bis sich Sekunden vor dem Abpfiff ein Fernschuss des TV 48 gefährlich auf unser Tor senkte und von Linnea im letzten Moment abgewehrt werden konnte, die den Ball dann auch vor den anstürmenden Gegnerinnen abschirmte. Damit endete die Partie mit einem letztlich verdienten Unentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben können. Erlangen kann sich zwar ärgern, die Überlegenheit speziell in der 1. Halbzeit nicht zu mehr Toren genutzt zu haben, bleibt aber weiterhin ungeschlagen Tabellenführer. Und unsere Juniorinnen haben gezeigt, dass sie sie sich steigern können, zurecht oben dabei sind und es mit jedem Gegner in der Liga aufnehmen können, wenn sie mit dem nötigen Engegement auf den Platz gehen.

Frank

Zum Abschluss der Hallensaison ging es für unsere Mädels am 6. März nach Hilpoltstein, wo der heimische TV 1879 zum Intersport Häckl Cup 2016 geladen hatte. Neben unserer U11 traten zwei Mannschaften des Gastgebers an, außerdem Ezelsdorf, Falkenheim, Stauf, Ebermannstadt und Schwaig; eine schöne Mischung also aus üblichen Verdächtigen und uns bis dato unbekannten Mannschaften. In zwei Vierer-Gruppen wurden in 10-minütigen Spielen nach Futsal-Regeln die Teilnehmer am Halbfinale und der Platzierungsspiele ermittelt.

Das Auftaktspiel bestritten unsere Mädels - wie bereits vor 2 Wochen - gegen den TSV Ebermannstadt. Und genau wie vor 2 Wochen war es ein spannendes Spiel zweier etwa gleichstarker Teams, in dem der Post SV zwar bemüht war, sich nach vorne aber kaum Torchancen erarbeiten konnte.  Anders als vor 2 Wochen entwischte allerdings eine Stürmerin des TSV unserer eigentlich stabilen Defensive und konnte das 1:0 für Ebermannstadt erzielen, was auch den Endstand darstellte.

Im zweiten Gruppenspiel gegen den SV Schwaig musste daher ein Sieg her, um sich die Chance auf das Erreichen des Halbfinales offen zu halten und unsere Mädels zeigten von Beginn an, dass sie das schaffen wollten und konnten. In der Abwehr hielten sie die Gegnerinnen weitgehend von unserem Tor fern und nach vorne zeigten sie technisch sehr schönes Passspiel mit viel Bewegung. Eine solche Kombination konnte dann auch Mara mit einem Schuss ins linke obere Toreck zum 1:0 abschließen und nur wenig später rutschte der Torhüterin von Schwaig ein weiterer Schuss von Mara durch die Arme zum 2:0 ins Netz.

Im letzten Vorrundenspiel ging es gegen die 2. Mannschaft des TV Hilpoltstein, die bis dahin noch ohne Torerfolg geblieben war. Der Post SV wurde hier seiner Favoritenrolle gerecht und zeigte erneut eine ansprechende Leistung, ohne jedoch groß gefordert zu werden. Im Tor hatte Linnea wenig zu tun, da Fabienne, Tuula und Salome nichts anbrennen ließen und offensiv konnten die Mädels wieder schön kombinieren und durch Tore von Mara, Salome und Lena ein verdientes 3:0 einfahren und das Halbfinale buchen.

Da der TSV Ebermannstadt sich in den anderen Spielen ebenfalls keine Blöße gegeben hatte, ging es im Halbfinale gegen den Erstplatzierten der Parallelgruppe. Die Juniorinnen des TSV Falkenheim hatte sich dort souverän durchgesetzt und eine Spielerin in Ihren Reihen, die technisch und spielerisch deutlich herausragte. Allerdings gibt es bereits seit der Erfindung des Fußballs eine wirkungsvolle Taktik gegen Ballzauberer: Eine Sonderbewacherin, die auf Schritt und Tritt folgt, bereits bei der Ballannahme stört und die Gegnerin so gar nicht erst ins Laufen kommen lässt. Fabienne erfüllte diese Aufgabe mit Bravour. Der TSV Falkenheim erspielte sich kaum Chancen und unsere Mädels hatten das Spiel im Griff. Leider gelang es ihnen aber nicht, das spielerische Übergewicht, das speziell entstand als Falkenheim seine besten Spielerinnen kurzzeitig auswechselte, in Torchancen umzusetzen. Es blieb also bis zum Schlusspfiff beim 0:0 und ein 7-Meter-Schießen musste über den Einzug ins Finale entscheiden. Hier war eine enge Deckung leider nicht möglich und so konnte der TSV die individuelle Klasse seiner Spielerinnen ausnutzen, die unserer Linnea mit scharfen und platzierten Schüssen keine Chance ließen und das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden konnten.

Das Spiel um Platz 3 gegen den FC Ezelsdorf war dann wieder eine deutliche Angelegenheit für unsere Mädels, bei denen diesmal Mona ihre Torgefahr unter Beweis stellen konnte und eine schöne Vorarbeit von Lena zum 1:0 verwandelte und kurze Zeit später eine scharf hereingetretene Ecke von Mara zum 2:0 ins Netz schoss. Die quirlige und ständig für Gefahr sorgende Lena erzielte dann mit einem Beinschuss noch den 3:0 Endstand und sicherte den U11-Juniorinnen vom Post SV einen hochverdienten 3. Platz.

Zum Ende der Hallensaison kann man damit ein äußerst positives Fazit ziehen. Unsere Mädels zeigten in allen drei Turnieren eine sehr ansprechende Leistung. Die Torverhältnisse von 4:1, 8:1 und 19:2 und die Art und Weise wie sie "erspielt" wurden sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass man sich weder um die Offensive noch um die Defensive sorgen muss. Gegen die jeweiligen Turniersieger Haselmühl, DJK BFC und Falkenheim spielte man auf Augenhöhe und hätte mit etwas Glück noch mehr als die bereits tollen Plätze 2, 3 und 5 erreichen können. Jetzt freuen sich alle auf den Frühling und den Beginn der Rückrunde im Freien, in der die Mädels uns mit Sicherheit wieder begeistern werden.

 

 

Am Samstag, den 20. Februar, fand in der Turnhalle der Uhlandschule der 3. Akbaba Hallencup statt, organisiert von der Fußballabteilung des DJK BFC. Insgesamt hatten sich acht Mannschaften für die Altersklasse U11 gemeldet, die zunächst in zwei 4er-Gruppen gegeneinander antraten. Den Post-SV Mädels wurden dabei mit Ebermannstadt, dem DJK BFC (I) und dem TV 48 Erlangen (II) sicher keine leichten Gegner zugelost.
Das Turnier-Reglement lehnte sich an das inzwischen verbreitete Futsal-Format an, so dass die Teams mit jeweils vier Feldspielern in 10-minütigen Spielen gegeneinander antraten. Da sowohl Spielfeld als auch Tore sehr groß ausfielen, rechnete man mit temporeichen Begegnungen und vielen Toren. Da das Turnier aber sehr ausgeglichen besetzt war und alle Mannschaften um eine stabile Abwehr bemüht waren , neutralisierten sich die Teams größtenteils und es fielen insgesamt sehr wenig Tore.
Dies war auch im Auftaktspiel unserer Mädels gegen den TSV Ebermannstadt so. In der Defensive brannte nichts an und der Gegner erarbeitete sich keine einzige Torchance. Allerdings kam unsere Offensive auch nicht wie gewohnt in Fahrt und konnte das gegnerische Tor ebenfalls nicht in Gefahr bringen. Der ein oder andere Schuss aus der zweiten Reihe hätte vielleicht mit etwas Glück den Weg ins Tor finden können, das 0:0 geht aber insgesamt in Ordnung.
Das zweite Gruppenspiel gegen den gastgebenden DJK BFC verlief im Prinzip ähnlich. Wieder standen die Abwehrreihen sehr gut und ließen nichts anbrennen. Einmal hatten wir Glück, dass die Gegnerin in aussichtsreicher Position genau in die Arme unserer Torfrau Linnea schoss; auf der anderen Seite strich ein indirekter Freistoß nur knapp über den Kasten. Am Ende stand damit erneut in 0:0, bei dem aber für beide Mannschaften durchaus mehr drin gewesen wäre.
Das abschließende Spiel gegen den TV 48 Erlangen musste damit unbedingt gewonnen werden und entsprechend engagiert gingen es die Mädels an. Nach wenigen Minuten Offensivfeuerwerk stand es völlig verdient 2:0 für den Post SV, der zu diesem Zeitpunkt auch durchaus höher hätte führen können. Doch dann fing man sich durch einen sogenannten dummen Konter den Anschlusstreffer ein und verlor in der Folge leider etwas den Faden. Nach vorne ging nun fast nichts mehr und hinten geriet man ein paar Mal in Bedrängnis, konnte das Spiel aber mit 2:1 für sich entscheiden.
Die Begegnung zwischen Ebermannstadt und dem DJK BFC endete 1:1 und nachdem auch diese beiden Mannschaften gegen Erlangen gewonnen hatten, musste höhere Fußball-Arithmetik herhalten. Nach dieser ist ein 1:1 höher einzuordnen als ein 0:0 und damit landeten die Post SV Kickerinnen bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz leider nur auf dem 3. Tabellenplatz und verpassten damit den Einzug ins Halbfinale.
Unsere Mädels waren dadurch zwar etwas geknickt, konnten sich aber schnell wieder für das anstehende Spiel um Platz 5 begeistern, das dann auch mit dem nötigen Engagement angegangen wurde. Gegen die zweite Mannschaft des DJK BFC, die in der etwas schwächeren Parallelgruppe Dritter geworden waren, übernahm der Post SV von Anpfiff an die Initiative und gewann souverän und verdient mit 2:0.
Damit  wurden unsere U11-Juniorinnen nach 2 Siegen und 2 Unentschieden bei nur einem einzigen Gegentreffer "bester fünfter aller Zeiten" in einem Turnier, das vom gastgebenden DJK BFC im Finale gegen den ASV Haselmühl gewonnen wurde.
Für den Post SV spielten: Linnea, Dana, Fabienne, Liliane (1 Tor), Marion, Mona (1), Tuula, Carlotta, Lena (1), Mara und Salome (1).

 
Am Nachmittag des 2. Advent machten sich die Mädels der U11 auf den Weg nach Kümmersbruck bei Amberg. Der dortige ASV Haselmühl hatte zum Nikolaus-Turnier geladen. Neben zwei Mannschaften des Gastgebers traten noch der TV48 Erlangen sowie die Juniorinnen des SC Regensburg und des VfB Regensburg an. Innerhalb von drei Stunden wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden in 11-minütigen Spielen der Sieger ermittelt. Ein straffes Turnierprogramm, das vom Veranstalter mit oberpfälzischem Charme und Dialekt durchgezogen wurde.
Bereits in den ersten Spielen wurden Leistungsunterschiede zwischen den Teams deutlich und es kristallisierte sich schnell heraus, dass der Turniersieg auf eine Duell zwischen dem gastgebenden ASV Haselmühl und unseren Mädels hinauslaufen würde. Beide Mannschaften trafen erst in der letzten Runde aufeinander und blieben bis dahin verlustpunktfrei. Der Post SV hatte bis dahin vier überzeugende Auftritte hingelegt und ein Torverhältnis von 18:0. Die Gegnerinnen wurden dabei mit tollen fußballerischen Mitteln im Spiel nach vorne sowie der nötigen Durchsetzungskraft vor dem gegenerischen und dem eigenen Tor bezwungen.
Im "Finale" starteten unsere Mädels ebenfalls sehr furios und erarbeiteten sich in den ersten Minuten zwei gute Gelegenheiten, die leider unglücklich vergeben wurden. In der Folge kam der ASV Haselmühl besser ins Spiel und es machte sich jetzt bemerkbar, dass wir mit nur einer Auswechselspielerin angereist waren. Die Kondition und damit auch Konzentration der Mädels ließ langsam nach, im Angriff fehlte ein wenig die Ballsicherheit und Übersicht und in der Abwehr waren erste Unsicherheiten erkennbar. Diese wurden von den gegenerischen Spielerinnen eiskalt genutzt und zu einem 2:0 Vorsprung verwertet. 1 Minute vor Schluss gelang unseren Mädels der Anschlusstreffer und es wurde nochmals alles nach vorne geworfen, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen und der Turniersieg ging mit 2:1 an die Gastgeberinnen.
Insgesamt ein super Turnier unserer U11-Juniorinnen, die tollen Fussball gezeigt haben und die Zuschauer durch sehenswerte Aktionen begeistern konnten.
Für den Post SV spielten: Linnea, Fabienne (1 Tor), Liliane, Marion, Tuula, Mara (9 Tore) und Salome (9 Tore)

 
Nachdem der Großteil der letztjährigen U11 altersbedingt in die U13 aufgerückt war, stand das neuformierte Trainerduo Chris Bornstedt und Philipp Polik vor der schwierigen Aufgabe, in kürzester Zeit aus den verbliebenen Spielerinnen und den erfolgreich rekrutierten Neuzugängen eine Mannschaft zu formen. Um es vorwegzunehmen, dies gelang ihnen mit Bravour: Mit viel Engagement und auch dem nötigen Spielspaß ackerten Mädels und Trainer zwei Mal wöchentlich und wuchsen schnell zu einer schlagkräftigen Truppe zusammen.
Am ersten Spieltag reiste man dennoch mit einem etwas unsicherem Gefühl nach Erlangen zum TV48, der traditionell oben mitspielt. Nachdem sich 5 Minuten vor Anpfiff auch die Tortwartfrage geklärt hatte, Linnea hütet seitdem äußerst souverän das Tor, entwickelte sich ein Spiel zweier (fast) gleichwertiger Mannschaften. Die Mädels vom TV48 wirkten allerdings etwas besser eingespielt und gewannen letztlich verdient mit 2:0. Unsere Mannschaft präsentierte sich aber stärker und stabiler als befürchtet und hätte bei erfolgreicher Chancenverwertung auch eine Überraschung schaffen können.
Das zweite Spiel gegen den ATSV Erlangen gestalteten unsere Mädels lange offen und gingen sogar mit 2:1 in Führung. Der ATSV wurde in Halbzeit 2 aber deutlich stärker und konnte mit fortschreitender Spieldauer die sich ihm bietenden Chancen zu einem 4:2 verwerten. Die Mädels ließen aber den Kopf nicht hängen, sondern freuten sich über die ersten Tore, welche entsprechend gefeiert wurden.
Eine Woche später ging es dann zum damaligen Tabellenführer aus Eschenau und der positive Trend und die gute Entwicklung der Mannschaft trug endlich die ersten Früchte. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Rädchen zwischen den Mannschaftsteilen immer besser funktionierten. Die Abwehr ließ kaum Torschüsse zu, die wenigen wurden von Linnea entschärft, im Mittelfeld wurde das Spiel durch schönes Passspiel immer wieder verlagert und die Gegnerinnen zum Laufen gebracht und der Sturm wirbelte und erspielte sich zahlreiche Chancen. Diese wurden auch konsequent genutzt und mit 4:0 konnte ein ungefährdeter Sieg eingefahren werden.
Am darauffolgenden Heimspieltag war der DJK BFC zu Gast, der die letzte Saison ohne Niederlage abgeschlossen hatte und auch in dieser Saison noch ungeschlagen war. Doch erneut konnten unsere U11 Juniorinnen überraschen. Mit enormen Kampfgeist und Engegement, sowie einer tollen Laufleistung setzten sie den auf einzelnen Positionen sehr stark besetzten Mädels vom BFC eine geschlossene Mannschaftsleistung entgegen und gewannen folgerichtig gegen einen am Ende verzweifelten Gegner mit 4:2.
Am 5. Spieltag stand ein Spiel beim TSV Ebermannstadt auf dem Plan. Mit einem durch die vorangegangenen Siege gewachsenen Selbstvertrauen ging man die Sache an, allerdings durch den Ausfall des Stamm-Mittelfeldes auch etwas geschwächt. Das Spiel nahm dabei einen kuriosen Verlauf: Ebermannstadt war optisch überlegen und setzte die Post Mädels beständig unter Druck. Die hielten aber stand und nutzen die sich ihnen bietenden Möglichkeiten konsequenter, während der Gegner zwar gefälliger spielte, den berühmten letzten Pass aber nicht anbrachte oder sich in Einzelleistungen verrannte. Das Spiel endete letztlich mit 4:1 für den Post SV und fiel damit eventuell ein wenig zu deutlich aus.
Zum nächsten Spieltag waren die Kickerinnen von der SpVgg Reuth zu Gast, bis dato punktlos letzter in der Tabelle. Doch wie das leider oft so ist, passten sich die Mädels dem Gegner an, wirkten in den Aktionen nach vorne oft fahrig und hinten teilweise unkonzentriert. Darüber hinaus präsentierte sich Reuth auch deutlich stärker als der Tabellenplatz vermuten ließ. Es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, das folgerichtig 2:2 endete. Die Mädels waren darüber aber keinesfalls traurig, sondern freuten sich mit den Gegnerinnen über deren heftig umjubelten ersten Punktgewinn.
Eine Woche später ging es wieder nach Erlangen zur dortigen SpVgg. Das erste Spiel unter Flutlicht war für die Mädels eine tolle Erfahrung und hat allen Spaß gemacht, auch wenn das Spiel erst mit halbstündiger Verspätung angepfiffen werden konnte. Nach der kleinen Leistungsdelle und dem Auskurieren kleinerer Blessuren präsentierten sich die U11 Juniorinnen des Post SV wieder in Bestbesetzung und zeigten eine tadellose Leistung gegen einen deutlich unterlegenen Gegner. Bis auf eine kleine Unaufmerksamkeit, die zu einem Strafstoß für die SpVgg führte, brannte in der Abwehr nichts an und nach vorne konnten die Mädels ihre Vorteile in Schnelligkeit und Ballbehandlung in ein hochverdientes 5:1 ummünzen.
Die Juniorinnen des SV Schwaig waren der nächste Gegner unserer U11. Wie schon gegen Reuth tat sich die Mannschaft gegen einen nominell schwächeren Gegner schwer und schaffte es kaum, ihre spielerische Überlegenheit in Chancen und Tore umzusetzen. Da die Abwehr diesmal aber sattelfest stand und nichts zuließ, konnte das Spiel letztendlich doch mit 3:0 gewonnen werden.
Das letzte Spiel der Hinrunde beim FC Pegnitz musste leider abgesagt werden, da der Winter schon mal vorfühlte. Damit beendeten die Mädels der U11 eine sehr erfolgreiche Hinrunde mit 5 Siegen, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen auf einem 3. Tabellenplatz. Hinter dem noch ungeschlagenen TV48 Erlangen geht es allerdings eng zu und es ist für die Mädels noch alles drin. Man kann sich jedenfalls auf eine spannende Rückrunde und viele tolle Spiele freuen.
Für die U11 spielten: Linnea im Tor; Dana, Emma, Fabienne, Liliane, Marion, Mona und Tuula in der Abwehr; Carlotta, Lena, Mara und Salome im Sturm.