Post SV Nürnberg e.V. Frauen- und Mädchenfußball

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Die U11-Mädchen haben sich mit einem hochverdienten 3:1-Sieg beim SV Poppenreuth zumindest vorübergehend an die Spitze ihrer Tabelle geschossen. In einem sehr intensiven Spiel taten sich unsere Mädels trotz deutlicher Feldüberlegenheit zunächst schwer, gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gegnerinnen zu klaren Abschlüssen zu kommen. Mitte der ersten Halbzeit schlug dann aber unsere Torgarantie, Mittelstürmerin Asie Suloodza, zu und versenkte den Ball mit einem strammen Distanzschuss für die starke Poppenreuther Torhüterin unhaltbar zum 1:0 im Netz. Auf der anderen Seite hatte unsere Spileführerin Emilie Bauer einen relativ ruhigen Vormittag im Tor, das sie spontan hüten musste, nachdem sich unsere Stammtorhüterin Mia Frank am Tag zuvor im Training an der Hand verletzt hatte und auch Ersatztothüterin Nina Müller verletzungsbedingt ausfiel. Die wenigen brenzligen Situationen, die die starken Abwehrspielerinnen Linnea Rösch und Itzel Lara Rodriguez zuließen, klärte Emilie souverän. Kurz vor der Pause scheiterte Mia Frank, die zwei Kurzeinsätze als Feldspielerin bekam, am gegnerischen Pfosten, so dass es nur mit einem 1:0 in die Pause ging. 

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drehten die Mädels dann aber groß auf: Zunächst erzielte unsere gewohnt engagierte linke Außenstürmerin Lea Frank nach einer starken Ecke von Mittelfeldregisseurin Fabienne Bornstedt das 2:0, kurz darauf konnte erneut Asie Suloodza nach schönem Zusammenspiel mit unserer sehr starken Rechtsaußen Mona Zettelmeier auf 3:0 erhöhen. Ein Missverständnis zwischen Abwehrspielerinnen und Torhüterin ermöglichte den Poppenreutherinnen noch den Ehrentreffer zum 1:3, der Sieg der Post SV-Mädchen war jedoch zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

Im 4. Spiel war dies der 3. Sieg für unsere "Kleinsten" - einer deutlichen 0:7-Niederlage - allerdings in Abwesenheit der Frank-Zwillinge - bei unserem Lokalrivalen DJK BFC Nürnberg stehen neben dem Sieg in Poppenreuth auch Siege beim TSV Brodswinden (2:0) und gegen TV48 Erlangen II (7:2) gegenüber.

R. Bauer  

Die Mädchen der U11 haben sich selbst mit einer ganz starken Leistung im letzten Punktspiel einen erfolgreichen Saisonabschluss beschert: die vor dem Spiel noch höher platzierten Möhrendorferinnen hatten beim 1:3 auf eigenem Platz ganz klar das Nachsehen. 

Mia Frank hielt wieder einmal fabelhaft zwischen den Pfosten, vor ihr bildeten Emilie Bauer und Una Hüsken eine ganz stabile Abwehr und raubten den starken gegnerischen Stürmerinnen den letzten Nerv, davor führte Nejla Ahmemulic souverän Regie und erzielte bei einem ihrer vielen Vorstöße in den gegnerischen Strafraum ein super Tor, links außen rannte Lea Frank wieder einmal auf und ab und ließ mit ihrem Ballbesitz die Gegnerinnen nicht zum Angriff kommen, auf der rechten Seite boten Sabrina Ahmemulic, Blessing Appau und Florina Doci eine ganz starke Leistung, und ganz vorne machte Asie Suloodza so viel Druck, dass ihre beiden Tore die logische Folge waren.

Nach einer gemischten Saison mit einigen sehr unglücklichen Niederlagen landen die U11-Mädels in der Abschlusstabelle auf dem 7. Platz, die Tatsache, dass viele von ihnen auch in der nächsten Saison noch in dieser Altersklasse spielen dürfen, sowie die schon in den Startlöchern stehenden Verstärkungen aus jüngeren Jahrgängen lassen uns frohen Mutes auf die kommende Saison blicken!

R. Bauer

Im ersten Spiel nach der Winterpause spielten unsere jüngsten Mädchen groß auf und besiegten die Mannschaft des SC Adelsdorf absolut verdient mit 4:1. Zwei Tore von Jenny Rahner und je eines von Emilie Bauer und unserem "Neuzugang" Blessing Appau sowie zahlreiche erstklassige Paraden unserer Torhüterin Mia Frank ebneten den Weg zum Erfolg, zu dem aber auch alle anderen Spielerinnen mit großem Einsatz und gekonnten Aktionen beitrugen - egal ob Anna Lütgenau, Una Hüsken und Florina Doci in der Abwehr oder Lea Frank und Nejla und Sabrina Ahmemulic  im Mittelfeld. So war es letztlich eine geschlossene Mannschaftsleistung, die diesen ersten Sieg seit längerer Zeit möglich machte und mit Zuversicht auf die restliche Saison blicken lässt!

R. Bauer

Die Pechsträhne der U11-Juniorinnen ist auch im letzten Spiel vor der Winterpause nicht gerissen: Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn STV Deutenbach setzte es eine bittere 1:2-Niederlage. Wieder einmal taten sich die Mädchen schwer, ins Spiel zu finden und ehe sie sich's versahen, lagen sie mit 0:2 in Rückstand. Danach drehten sie aber mächtig auf und drängten die Gegnerinnen immer mehr in deren Hälfte, der Anschlusstreffer durch Janny Rahner war die logische Folge. Kurz vor der Halbzeit gab es dann noch die große Chance zum Ausgleich, aber irgendwie schafften es die Deutenbacherinnen mit vereinten Kräften, unsere Mädchen, die sich direkt vor dem gegnerischen Tor fast gegenseitig auf den Füßen standen, am Torschuss zu hindern. Mit frischem Mut ging es in die zweite Hälfte, aber trotz deutlicher Feldüberlegenheit und einiger hochkarätiger Chancen gelang kein weiterer Treffer, so dass mit dem Schlusspfiff die fünfte Saisonniederlage - eine besonders bittere und unnötige -  besiegelt war.

 

Scheinbar soll es momentan einfach nicht sein - nachdem unsere jüngsten Mädchen bereits in der letzten Woche beim SV Poppenreuth eine äußerst unglückliche Niederlage erlitten hatten, reichte es am 27.10. auch zu Hause gegen den FC Pegnitz nicht zumindest zu einem Punkt. War es in Poppenreuth nur eine 1:0 Führung durch ein sehr schönes Tor von Asie Suloodza gewesen, die die Gegnerinnen noch in ein 2:1 umdrehen konnten, so waren diesmal auch zwischenzeitliche zwei Tore Vorsprung am Ende zu wenig! Jenny Rahner hatte ihr Team nach tollem Zusammenspiel mit Emilie Bauer in Führung gebracht, Spielführerin Nejla Ahmemulic sorgte mit einer starken Einzelleistung für das 2:0. Unsere Mädchen hatten das Spiel über weite Strecken der ersten Hälfte sicher im Griff, doch kurz vor der Pause kamen die Pegnitzerinnen durch zwei Tore kurz hintereinander zum 2:2-Pausenstand. Von diesem Doppelschlag schien sich unsere Mannschaft auch unmittelbar nach dem Seitenwechsel nicht ganz erholt zu haben, denn schnell fiel die Führung für die Gegnerinnen. Trotz couragierten Offensivspiels und diverser Großchancen gelang es unseren Mädchen in der Folge nicht mehr, ein Tor zu erzielen, weshalb sie am Ende geschlagen, aber hoffentlich in dem Bewusstsein, mindestens ebenbürtig gewesen zu sein, den Platz verließen.